Vorgänge am Bahnsteig nicht vergessen (Allgemeines Forum)

agw @, NRW, Samstag, 14. April 2018, 14:59 (vor 98 Tagen) @ worfie

Auch die Vorgänge am Bahnsteig nicht vergessen.
Viele Verspätungen entstehen, obwohl der Zug eigentlich lang genug am Bahnsteig steht und das Ausfahrsignal rechtzeitig auf grün geht.

Hier gibt es wenig, was Minuten ausmacht, aber viel, was Sekunden ausmacht.
Hier müsste mal dutzende Dinge um Sekunden optimieren.
Einige Beispiele:
-Zeit vom Anhalten bis zum Öffnen der Türen. Optimal <1s, oft aber wesentlich länger. Ursache sind Technik, Fahrgäste und DB-Personal.
-Finden der optimalen Position des Fahrgast es am Bahnsteig für gewünschten Wagen (Wagen mit freiem bzw reservierten Platz). Oft stehen zu viele Leute falsch. Ursache sind schlechte oder fehlerhafte Informationen zur Wagen- und Türposition. Bei manchen Zügen fehlen auch ganz klar Türen.
-Zeit für den Fahrgastwechsel. Auch hier geht es um Anzahl der Türen, aber ggf auch breitere Bahnsteige, Anzahl von Stufen etc.
-Rechtzeitiges Abfertigen. Hier kann man beobachten, dass auch bei bestehender Verspätung wertvolle Sekunden verloren gehen. Oft mehr als die kundenunfreundlichen 30s vor Abfahrtszeit. Möglicherweise gäbe es hier effektivere Lösungen, wenn auch mit mehr Personal bei FV oder StuS.
-schnelles losfahren: hier gab es ja Optimierungen. Optimale Zeiten vom Schließen der letzten Tür bis zum Anrollen liegen sicher bei 10 Sekunden, wenn Zc und Tf optimal kooperieren. Oft sind es aber viele Sekunden länger.

Da wo man dem Fahrgast helfen kann, muss man ihm helfen, ansonsten muss man ihn so hinnehmen und sich auf Technik und eigenes Personal konzentrieren.


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