Trenitalia und die Nachbarbahnen (Reiseberichte)

Frecciarossa, Donnerstag, 15. März 2018, 10:49 (vor 214 Tagen) @ caboruivo

Das kann ich nicht so stehen lassen. Trenitalia betreibt die Thello-Züge nach Frankreich in eigener Regie ohne Beteiligung der SNCF.

Das Artesia-Jointventure zwischen SNCF und Trenitalia wurde bekanntlich aufgekündigt, ich weiss aber nicht, ob bevor oder nachdem sich die SNCF an NTV beteiligt hatte. Thello wiederum hatte die Trenitalia lange gemeinsam mit Veolia/Transdev betrieben, dafür betreibt die SNCF die TGV ebenfalls in Eigenregie. Zusammenarbeit sieht da anders aus.

Und der Nachtverkehr Schweiz-Italien ist, wenn ich mich richtig erinnere, an der SBB gescheitert und nicht an Trenitalia.

Dem ist so, 2009 stieg die SBB aus - aber eben, die SBB ist die einzige Nachbarbahn, mit der die Trenitalia grenzüberschreitend noch ein einigermassen stolzes Angebot hat, und das wollte ich damit sagen.

Ich bin nicht der Meinung, dass das traditionelle Kooperationsmodell der Staatsbahnen unbedingt überlegen ist, Unternehmeszüge und Kooperationen mit „Privatbahnen“ haben sich durchaus bewährt.

Ich weiss gar nicht, wie es mit den Railjet Wien-Venedig via Tarvisio aussieht, führen diese die ÖBB in Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit Trenitalia?

In Kooperation. Allerdings weiß ich nicht, ob vollständig gleichberechtigt nach traditionellem Kooperationsmodell.


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