Die EU ist das Problem und nicht die Lösung (Allgemeines Forum)

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 13. März 2018, 17:04 (vor 195 Tagen) @ flierfy

Mach mal die Augen auf, du Träumer.

Na na na. Was ist das denn für ein Umgangston?

Die EU hat nicht ein einziges Verkehrsprojekt verwirklicht.

Hat "die EU" denn die notwendige Kompetenz dafür?

Die gesamte moderne Verkehrs-Infrastruktur wurde allein von den Nationalstaaten geschaffen bzw. in Gang gehalten.

Sind es nicht die Nationalstaaten, die die notwendige Kompetenz dafür haben?

Und das wird auch so bleiben müssen.

Nein

Die schlanke Verwaltung

Der war gut.

der Nationalstaaten ist um einiges effizienter und sehr viel näher an den Bürgern als das Bürokratiemonster in Brüssel.

So ein Unfug. Die Nationalstaaten wie wir sie hier kennen, sind Gebilde der letzten Jahrhunderte und ein Auslaufmodell. Das mag deine Generation anders sehen als meine, aber irgendwann sind "wir" dran. Ganz klar gibt es Doppelstrukturen zwischen Ländern, Nationen und der EU. Das ist schlecht. Ganz eindeutig muss es sein: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich zentral - d.h. EU. Alles andere muss in kleinen Verwaltungseinheiten passieren, die ich eher auf Länderebene sehe als Nationen. Da muss man dann natürlich neue Verwaltungsstrukturen schaffen. Einen Stadtstaat Hamburg oder ein Land Mecklenburg-Vorpommern würde es in der Post-Nationalen EU nicht mehr geben, aber vielleicht einen Verwaltungsbezirk Mecklenburg-Brandenburg-Pommern oder Thüringen-Sachsen-SachsenAnhalt, wobei sich da grenzüberschreitend vermutlich noch viel bessere Verwaltungseinheiten bilden ließen.

tl;dr: Die Nationalstaaten sind nicht "sehr viel näher" an den Bürgern. Frag mal die 13% blauen Wähler in Deutschland, für die ist Berlin doch genau so weit weg wie Brüssel.

Obwohl oder gerade weil die EU selbst nichts gebacken bekommt,

Jap, wir zerfleischen uns auch nach 1945 alle paar Jahre in total singstiftenden Kriegen.

pfuscht sie den Nationalstaaten mit ihrer unsäglichen Förderpolitik rein.So wird nun wegen EU-Fördermitteln ein Projekt wie die A 14 durch die Altmark umgesetzt, während für dringendere Projekte die Mittel fehlen. Die EU ist das Problem und nicht die Lösung.

Ich bin selbst auch kein Fan der A14, aber ich maße mir an der Stelle mal nicht an, die Dringlichkeit zu bewerten.


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