Ich bin begeistert (Allgemeines Forum)

ICE2020 @, Freitag, 09. März 2018, 21:38 (vor 194 Tagen) @ chalda

Ich jedenfalls bin sehr betroffen, wenn ich Menschen weinen sehe. Und die liebe Bahn, die schafft das. Zugegeben: Das ist erst das zweite Mal, das ich sowas erlebe. Umso mehr trifft es mich. Wenn Kunden, oder Mitarbeiter, eines Unternehmens ob der Leistungen dieses Unternehmens in solch drastische Regungen wie Tränen ausbrechen, dann würde ich mich schämen.

Das halte ich jetzt für einen etwas sehr simplen und eindimensionalen Ansatz. Manche Menschen weinen, weil Justin Bieber vor ihnen auf der Bühne rumhopst. Andere, weil sie vielleicht gerade Angehörige verloren haben. Das eine ist albern, das andere sehr traurig, und ein Moment, in dem ich dann auch innehalten möchte.

Wer nur wegen eines verpassten Anschlusszuges weint, fällt leider ziemlich eindeutig in die 1. Kategorie. Klar, wenn sowieso alles schief lief an dem Tag und dann auch noch das – kann ich noch verstehen. Dann war das ein Einzelfall, tut mir Leid, einmal in den Arm nehmen, eine Stunde warten, wenn's der letzte Zug war Übernachtung, wenn's nicht allzu weit ist vielleicht sogar Taxi. Blöd gelaufen, aber shit happens, auch wenn es mehr als ärgerlich ist. Habe gerade selber vor kurzem eine Nacht in Hannover geschlafen, weil der Anschluss nicht gewartet hat, obwohl er warten sollte.

Schlechtleistung der Bahn ja? So ein Drama wie Du daraus machst? Nein. Habe vor kurzem drei Wochen keinen funktionierenden Internetanschluss gehabt. Auch ziemlicher Hickhack zwischen Telekom als Inhaber der "letzten Meile" und meinem Anbieter Vodafone. Darf ich dann nur einmal oder jeden Tag weinen?


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