Erstattung bei Nichtantritt Hin+ und Rückfahrt (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

musicus @, Montag, 12. Februar 2018, 21:08 (vor 100 Tagen) @ Florian
bearbeitet von musicus, Montag, 12. Februar 2018, 21:10

Zunächst würde ich erstmal direkt beim Servicecenter FGR widersprechen. Der Kundendialog fühlt sich bei solchen Sachen nicht zuständig.

Nun, dem Kundendialog habe ich auch erst geschrieben, nachdem zwei Widersprüche ans SC FGR in derselben Angelegenheit fruchtlos geblieben waren.

Vor einer Beschwerde beim EBA würde ich eine Bewerde an Herrn Dr. Lutz (E-Mail-Adresse: Vorname.Nachname@deutschebahn.com) mit Hinweis auf Missachtung der in der VO 1371/2007 vorgesehenen Bearbeitungsfristen senden.

Zu spät. Die Standardworkflows hatten ihre Chancen, detaillierte Fehlerbeschreibungen meinerseits und mehr als ausreichend Zeit. Abgesehen davon, gehe ich nicht davon aus, dass ein CEO alle Kundenbeschwerden liest - auch für sowas gibt's in allen größeren Unternehmen entsprechende Strukturen.

Bei meinem Fall hat dann nach zwei Wochen der zentrale Kundendialog geantwortet und das SC FGR am selben Tag den Betrag (ohne Zinsen) erstattet.

Gratuliere. Die Zweiwochenfrist scheint in der Tat die Expressvariante bei SC FGR, Kundendialog oder comfort-Service zu sein, schneller geht's eigentlich nie.

"...Bitte wenden Sie sich eigenständig an das zuständige Servicecenter Fahrgastrechte. Wir empfehlen Ihnen den telefonischen Kontakt unter der Rufnummer 01806 20 21 78. Eine Weiterleitung Ihrer E- Mail durch uns würde den Vorgang erheblich weiter verzögern...."

Die Verweigerung einer Weiterleitung und der gleichzeitige Verweis auf eine kostenpflichtige Sonderrufnummer ist ja ne Lachplatte par excellence... Aber wen wundert's...? Ich bleibe bei meinen Einschreiben, da hab' ich wenigstens was Schriftliches in der Hand, an Telefongespräche kann man sich dann meist doch nicht mehr soo genau erinnern.

Fazit: einfach an den Vorstandsvorsitzenden schreiben. Er kann sich da nicht so rausreden wie der "normale" Kundendialog, dass er nichts zu sagen hätte und keine Weisungen erteilen dürfe.

So oder so: Die DB sitzt zumindest insofern an einem recht langen Hebel, als das Prozessrisiko wegen Bagatellbeträgen überschaubar sein dürfte - und mit den paar Verrückten, die's wirklich drauf anlegen, vergleicht man sich eben - zur Not auch "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht"; das Aufwands- bzw. Risiko-/Nutzenverhältnis dürfte bei dieser Taktik kaum < 1 liegen.


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