Sinnhaftigkeit? (Allgemeines Forum)

Giovanni @, Sonntag, 11. Februar 2018, 09:56 (vor 185 Tagen) @ Hustensaft

Im Gegenteil, auf diesem Abschnitt gibt es sehr gute Gründe gegen eine Oberleitung. Das beginnt mit dem Inselbetrieb, d.h. die Netzanbindung (Bahnstrom hat bekanntlich eine abweichende Frequenz) ist aufwändig und damit teuer,

Aktuell werden auf dem Markt ausschließlich Zweifrequenzlokomotiven angeboten, die sowohl mit der beim Bahnstrom üblichen Frequenz von 16,7 Hz als auch der in öffentlichen Stromnetzen üblichen Frequenz von 50 Hz kompatibel sind.

Gleichzeitig handelt es sich um eine Strecke mit einer vergleichsweise hohen Transportleistung, entsprechend hohe Einsparungen sind also im Betrieb zu erwarten.

die Loks müssten für jede Wartung etc. weit geschleppt werden

Die Annahme wäre nur dann zutreffend, wenn die bestehenden Werkstatt-Standorte aufgelöst würden. Ansonsten ist eher das Gegenteil der Fall.

bis hin zu dem Umstand, dass es ein nicht unbeträchtliches natürliches Risiko gibt: Wer erinnert sich noch an den letzten Herbst und den "Salznebel", der die Oberleitung zwischen Bremen und Bremerhaven lynchte? Dieses Teilstück liegt noch weit näher an der See und Wind ist da noch öfter, ergo das Risiko nochmals weitaus größer.

Andere Länder haben keine derartigen Probleme, trotz z.t. deutlich höherem Salzgehalt oder anfälligeren Lagen. Es dürften also passende Lösungen für das Problem existieren.

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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