Lachhaft (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Samstag, 13. Januar 2018, 19:25 (vor 188 Tagen) @ Twindexx

Ich hatte im ICE in Deutschland schon oft das Erlebnis, dass mein Smartphone immer wieder aus dem Netz geflogen ist und dann bis ein neues Netz gefunden wurde, eine Zeit lang das Gerät kein Netz hatte. Dabei haben Swisscom-Simkarten zwar eine Affinität zu Vodafone (die haben da eine Partnerschaft), aber von den anderen Netzen sucht sich mein Gerät immer das nächstbeste, falls kein Vodafone verfügbar ist, wenn man mal wieder das Netz verloren hat.

Hat es sich in diesen Situationen das Telefon in das Netz eines anderen Providers 'eingewählt' oder kam es auch vor dass die Verbindung zum Vodaphone-Netz kurz unterbrach und dann das Telefon sich doch wieder mit dem Vodaphone-Netz verband? Als GSM Anfang der Neunzigerjahre eingeführt wurde war eines der Merkmale die hochgehalten wurden, dass die Übergabe von einer Funkzelle auf die nächste auch bei Autobahngeschwindigkeiten reibungslos funktioniere (wobei 200 km/h die Zielgeschwindigkeit war). Das es bis zum heutigen Tag nicht funktioniert dies auch bei einem Wechsel des Providers sicherzustellen ist schon bedauerlich. Wobei es durchaus Fälle in einzelnen Ländern gibt in dem nationales Roaming (meist über eine Vereinbarung zwischen zwei Providern) gang und gäbe ist.

Im W-Lan des Zuges tritt dieses Problem nicht auf, da zum W-Lan immer eine Verbindung besteht und im Hintergrund alle verfügbaren Netze gleichzeitig angezapft werden. Damit kommt im Endeffekt tatsächlich mit dem W-Lan mehr Bandbreite bei mir an als wenn das Smartphone immer wieder ein neues Netz sucht. Weil das schafft das Smartphone nicht per sofort, das dauert immer etwas. In der Zwischenzeit hat man kein Netz und damit null Bandbreite, dies ist beim W-Lan nicht der Fall.

Und wenn man daran denkt, dass zu Beginn das WLAN im ICE nur auf dem Telekomnetz basierte (da die Telekom der technische Implementationspartner war/ist) ...


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