taz meldet: Boris Palmer hält S 21 für unumkehrbar. (Allgemeines Forum)

agw @, NRW, Dienstag, 05. Dezember 2017, 09:09 (vor 12 Tagen) @ Re 8/12

2. Egal wie unsinnig ein Projekt sein mag - irgendwann kommt immer der Punkt, wo ein Ausstieg tatsächlich keinen Sinn mehr macht. Ob das bei S21 bereits der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Was spricht dagegen?

Naja, S21 ist ja Bahnhof und SFS. Kann man ja halbwegs getrennt betrachten.

Gegner haben ja immer behauptet, dass es eigentlich immer billiger war, das ein oder andere abzubrechen, wenn man mit "echten" Zahlen gerechnet hätte.
Dass man die ursprüngliche Wirtschaftlichkeit nicht mehr erreichen kann leugnet glaube ich keiner mehr.
Und wenn noch Teile des Projektes weder vollständig geplant, genehmigt und geschweige denn gebaut sind, kann man auch sicher nicht davon sprechen, dass alles faktisch in trockenen Tüchern ist (weil hier jemand Elbphilharmonie und VDE8 erwähnte, bei denen das ja so ist).

Im Prinzip war das ja auch alles der DB klar. Sonst hätte man ja nicht gerade immer so viel gebaut und vergeben, dass das Kind auf dem Papier optisch schon in den Brunnen gefallen war. Die Salami-Taktik ist also aufgegangen.

Tragisch nur, dass vermutlich am Ende (in 20 Jahren) kein einziger mehr glücklich mit dem Ergebnis sein wird, mit den zuviel verbauten Milliarden sowieso nicht.


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