So schwer sollten die Konditionen auch nicht sein. (Allgemeines Forum)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 03. Dezember 2017, 19:57 (vor 11 Tagen) @ agw
bearbeitet von J-C, Sonntag, 03. Dezember 2017, 20:00

Ja gut, das ist im kleinen Österreich freilich anders, aufgrund der Struktur ist es dort beispielsweise quasi alternativlos, dass Neubaustrecken wie der Wienerwaldtunnel oder die Koralmbahn als Hochleistungsstrecken gebaut werden - analog zum Gotthard-Basistunnel - wo sich alle Züge mit allen begegnen können.

Das ist in Deutschland bekanntlich nicht so möglich.

Andererseits frage ich mich, ob es beim Ersatzverkehr mit Regionalzügen wirklich so viele Hürden gibt in Deutschland. Zugsicherung ist oftmals eh ident, es gibt offenbar auch Regionalzüge, die ETCS-fähig sind, ebenso LZB-fähig...

...und wo es Sinn ergibt, Regionalzüge als Ersatzzug einzusetzen, passen die Konditionen teils sogar besser als bei Fernzügen.

Auch nicht unwichtig, in dem Fall, den ich gepostet habe, ist die komplette Strecke maximal auf 160 trassiert. Solange der Semmering-Basistunnel nicht fertig ist, das ist 2025, wird man womöglich sogar Vorteile gegenüber einem Fernzug haben: Im Desiro ML ist der Fahrgastwechsel doch besser als in einem klassischen Fernzug, umso eher die Beschleunigung.

Da es ja ohnehin schon so praktiziert wird in Deutschland, scheint es sich eh auszugehen. Ok, im Gegensatz zu Deutschland muss die DB Fernverkehr den Ersatzzug bei DB Regio anfordern, in Österreich liegt das ganze in einem Teilkonzern.

Was ich da ja amüsanter finde: Der Zug kriegt keine Ersatzzugnummer, sondern fährt tatsächlich als EC 159. Und nicht etwa als D 159, denn die Gattung des D-Zuges wäre am ehesten passend für einen Zug, der keine erste Klasse besitzt und kein Catering.

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I Bimz.


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