SGV stört auf der Thüringer Stammbahn (nicht?) (Allgemeines Forum)

sb @, Samstag, 18. November 2017, 21:06 (vor 388 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von sb, Samstag, 18. November 2017, 21:06

Beitrag von ICETreffErfurt (17.11.2017)

Der Güterverkehr zwischen Erfurt und Bebra ist ja nicht so exorbitant hoch, dass er wirklich stören würde.

Na, wenn er nicht störe, dann wäre auch das Argument, dass ein Richtungsbetrieb in Erfurt Hbf nicht mit diesem SGV funktioniere, ausgeräumt...

Beitrag von Christian_S (15.11.2017)

Entscheidender Fehler, der im Ostkopf gemacht wurde, ist die langsame, enge Ein- und Ausfahrt aus dem Güterbahnhof, noch dazu mit der Querung der SFS-Gleise. Ein langer Güterzug, der aus dem Stand beschleunigen muss in Richtung Vieselbach, macht aufgrund der Topografie und der geringen Ausfahrgeschwindigkeit aus den Gütergleisen ggf. mehrere Minuten lang alle Fahrwege zu.

Beitrag von ICETreffErfurt (15.11.2017)

Also mit reichlich Güterverkehr von Großkorbetha nach Bebra sollte man durchaus bei der Planung rechnen.

...

Nachrichtlich dennoch eine Anmerkung zu Halle-Ammendorf:

Für die Anbindung der Leuna-Werke an das Rhein/Main-Gebiet ist die Thüringer Stammbahn aber unerlässlich, da es keine sinnvolle Ausweichroute gibt. Die Strecke über Halle Ammendorf hat ja auch keine große Kapazität für zusätzliche Güterzüge, zumal dort die SFS einzweigt.

SGV-Züge Leuna – Eichenberg und HGV-Züge Erfurt – Halle können sich bei Halle-Ammendorf keinerlei Gleise auch höhenfrei queren, wenn die SGV-Züge bereits bei Querung der Weißen Elster auf das Gegengleis wechseln; perspektivisch wäre eine höhenfreie Ausfädelung auf Höhe des HAVAG-Betriebshofes ein leichtes, um auch das Wechseln auf das oder Kreuzen des Gegengleises auszuräumen.


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