Herzliches Danke für den Beitrag (Allgemeines Forum)

GUM @, Montag, 13. November 2017, 12:26 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung

Moin,


Rational trotz allem vielleicht eher harmlos, aber für Menschen wie mich, die in der Vergangenheit eher unschöne Erfahrungen mit Hunden gemacht haben, doch irgendwie eine unangenehme Situation - zumal viele Hundebesitzer ja in so einer Situation nicht eben wohlwollend reagieren, wenn man sie auf unerwünschtes Verhalten ihres Tieres aufmerksam macht (und erst recht nicht, wenn man sie dafür sogar noch aufwecken muss).

Ich würde mir da ja wünschen, dass die BB für die Mitnahme von Hunden da wesentlich konsequenter durchgesetzt werden, aber ich fürchte, das wird ein frommer Wunsch bleiben...

Ich möchte Dir beipflichten, dass die AGB's und Beförderungsbedingungen konsequenter umgesetzt werden sollten. Übrigens liegt es nicht an Dir, ob Du "unschöne Erfahrungen" gemacht hast oder nicht. Du bist nicht der Fehler, wenn Du Dich über Rücksichtslosigkeit aufregst.

Der Schwerpunkt sollte vielmehr auf den Verursacher gelegt werden. Das Verkehrsmittel Bahn ist in erster Linie auf die Beförderung von Personen ausgelegt. Passagiere, die selber stark riechen oder sich unangenehm verhalten, sollten sich deshalb zuerst an die eigene Nase fassen.

Noch mehr gilt dies für ein Minderheiten-Gepäckstück wie Haustiere. Gerade im Winter wird dies im Nahverkehr zu einem echten Problem. Das nasse Fellstück wird dann gerne auch mal geschüttelt, Talg/Fett/Straßenschmutz befindet sich dann auf den Hosenbeinen der Mitleidenden.

Dann wäre es eine Frage des Anstands, dass man eine geeignete Transportbox verwendet. Schüttelt sich der Hund darin, dann kommt nur ein kleiner Teil von Talg/Fett/Straßenschmutz heraus.

Das macht das Reisen für alle angenehmer. Ähnliches gilt auch für den Maulkorb: Warum muss ich als Mitreisener mich, meine Schuhe oder was auch immer von einer nassen Hundeschnauze anfeuchten lassen?

Um die Toleranz der Mitreisenden zu erhalten genügen drei einfache Verhaltensregeln:
1.) Maulkorb im Zug immer dran lassen. Nicht nur wegen Beiß-, sondern auch Vollsabbergefahr.
2.) Im Hinblick auf Allergiker (und Leute, die den Geruch einfach nicht mögen) gilt: In einem Einstiegsraum oder an einem Sitzplatz bleiben und nicht durch den ganzen Zug laufen.
Also ähnlich der allgemeinen Bitte einer kleinen Regionalbahn-Firma, keine stark riechendes Essen im Zug zu verzehren. Da sich der Hundebeförderungs-Wunsch aber nicht vermeiden lässt dann eben bitte Rücksichtnahme.
3.) Zeiten von Spitzennachfrage meiden.

So wird das Reisen langfristig angenehmer. Vielleicht wird sich die Bahn ja irgendwann dazu entschließen ähnlich wie die spanische Eisenbahn in Ruhebereichen keine Haustiere zuzulassen.

Nur am Rande: Dieser Beitrag ist nicht tierhobbyfeindlich, sondern beschreibt allgemeine Verhaltensweisen für noch mehr Rücksicht.

Über die Frage ob es nun Tierliebe oder Tierquälerei ist Tiere einzeln und ohne genug Auslauf zu halten äußere ich mich nicht, weil dies kein Tierforum ist.

Angesichts der Weihnachtssaison kann ich nur appellieren, sich das genau zu überlegen.

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