Rückkehr zur Vernunft per Fahrt auf Sicht? (Allgemeines Forum)

sb @, Freitag, 13. Oktober 2017, 15:52 (vor 423 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von sb, Freitag, 13. Oktober 2017, 15:52

In außergewöhnlichen Situationen wird heutzutage nahezu ausschließlich juristisch gedacht, während die Vernunft auf der Strecke bleibt:

Bei Personen im Gleisbereich – auch eine "subkulturelle" Frage – wäre es vernünftig, innerhalb eines eng definierten Bereiches / Streckenabschnittes per Fdl-Befehl auf Sicht zu fahren mit der Maßgabe, vor jedem Hindernis im Rahmen der Vernunft anhalten zu können; die Tf (Lokführer) wissen aus ihrer Praxiserfahrung gut Bescheid, wie sie dies geschwindkeitsmäßig umsetzen.

Die juristische Verantwortung für einen Eingriff in den Bahnverkehr müsste nur derjenige tragen sollen, der diesen Eingriff vornimmt, und nicht diejenigen, die hierdurch behindert werden.

Nur damit kann auch der Zielkonflikt zwischen Sicherheit und Verfügbarkeit (vgl. Nachricht vom 22.09.2017 zu anderer Frage) vernünftig eingehalten werden.


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