Positiv mit Bahn-Engagement zu verbindende Menschen (Allgemeines Forum)

Frankfurt (Main) Süd @, Dienstag, 12. September 2017, 17:11 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Nichts gegen Geißler, aber bei der Benennung von Straßen nach Persönlichkeiten gibt es üblicherweise die Regel, dass die betreffende Person seit mindestens fünf Jahren tot sein muss.


wo sollte es diese Regel denn geben?

Willy-Brandt bekam seine Straße in Hannover weit vor diesen ominösen "mindestens fünf Jahren",
die Verlängerung eben dieser trägt ihren Namen seit keinen 15 Monaten nach dem Ableben der Torwart-Ikone.

Das ist nicht bundesweit einheitlich geregelt. Bspw in Berlin gab es diese Regelung zumindest vor ein paar Jahren noch. Wäre mir neu, dass man das geändert hätte. So oder so halte ich eine derartige Regelung für sehr sinnvoll.

die Frage stellt sich hier ja nun überhaupt nich, war Geißler ja sogar im bürgerlich-konservativen Spektrum nich ganz so unbeliebt.
Als Vorschlag ganz klar seine Berechtigung.. und in einem Jahr wäre ja immerhin auch wieder mehr als ein Jahr vergangen.

Dass ein prominenter CDU-Politiker im bürgerlich-konservativen Spektrum nicht ganz unbeliebt war, ist jetzt nicht unbedingt überraschend.

Persönlichkeiten, die gezeigt haben, wie Menschen über Grenzen hinweg friedlich zusammenleben können.


und dazu hat wohl zweifelsohne keine Person im Rahmen der Europäischen Einigung mehr beigetragen als Kanzler Helmut Kohl - er wird sicher einen ICE 4 zieren.
(auch bei ihm kam eine derlei "mindestens fünf Jahre tot"-Regel nie zu Sprache, außer in Berlin.. In Frankfurt sinds offiziell 3 Jahre, in Hamburg zwei, ..)

Na eben - ob es jetzt fünf Jahre sein müssen, geschenkt. In jedem Fall ist es aber sinnvoll die Entscheidung erst dann zu treffen, wenn man nicht mehr unter dem unmittelbaren emotionalen Eindruck des Todes steht.


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