EC/RE-Takt Memming-Münch und ICE Frankf-Wien (Allgemeines Forum)

naseweiß, Donnerstag, 10. August 2017, 15:14 (vor 71 Tagen) @ Provodnik
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 10. August 2017, 15:17

EC Zürich-München vor München verlangsamt (der sollte doch .00 oder so ankommen, nicht erst .09 - wegen der Zielfahrzeit Zürich-München von 3,5h warat's...),

Im Bayernfahrplan kann man - so meine ich - sehen, dass da die S4-Strecke noch nicht ausgebaut sein soll. Der EC muss sich zusammen mit den Regionalzügen und Express-S-Bahnen an den 15-min-Takt der S4 anpassen.

Z.B. Ankunft in Pasing von Westen, schneller Zug immer kurz nach der S4 (läuft auf, kann nicht überholen):
- 59, 14, 29, 44 (15-min-Takt S4)
- 04, 17, 34, 47 (30-min-Takt Express-S-Bahn, 30-min-Takt Regios+EC)
Der EC mit Ankunft in München Hbf um 09' wird vermutlich um 03' durch Pasing fahren.

Der EC ist zwischen Memmingen und München (die beiden Zwangspunkten 00er-Kreuzung Memmingen und S-Bahn-Abhängigkeit Pasing) deswegen in etwa so schnell wie der zweistündliche RE, der in der anderen Stunde fährt. Dabei hält der RE neben Buchloe noch zusätzlich in Mindelheim, Türkheim und Pasing. Ulkig wird es, wenn man sich die RE-Fahrzeiten genau anschaut. In Richtung München benötigt er 01:11 h , der EC 01:08 h, das klingt ok. Aber in Richtung Memmingen benötigt er plätzlich nur 01:04 h, EC aber 01:09 h. Das ist eine zu große Asymmetrie, dazu auch schneller als der EC.

... ICE via Passau, (...) passen an den Grenzübergängen zu Österreich nicht zum dortigen System ...

Immerhin ist der ICE auf der Westbahn nur eine zusätzliche Linie und nicht integrativ mit anderen Linien verflochten. Wann er genau fährt, ist für das Österreichische Takstystem Schnuppe. Mit der 00er-Lage Passau ist man kurz nach 00' in Linz. Das heißt, er kann schön zwischen WESTbahn (Linz um 00') und schnellen Railjet (Linz um 15') nach Wien fahren. Das ist entspannter als die Variante um 30' mit dem langsamen Railjet, vor den der ICE im nächsten Fahrplan gequetsch werden soll. Dazu ergäbe sich ein Kurzanschluss Frankfurt-Wien-Budapest.

Weniger schön finde ich, dass die L91 auf Frankfurt-Nürnberg in kurzem Abstand mit der L41 fahren sollen. Die L41 überholt fliegend über die Mottgers-Spange. Aschaffenburg wird deswegen auch nur noch zweistündlich bedient. Integrativ fände ich, wenn man auf Frankfurt-Nürnberg einen (zumindest ungefähren) 30-min-Takt ansetzen würde. Aschaffenburg sowie Regensburg und Passau sollten nach Möglichkeit stündlich angebunden werden.

Neben mutmaßlichen kleinen Fehlern gefällt eben mir diese grundsätzliche Herangehensweise auch nicht. Ich hätte bei Zielfahrplan auf mehr Vertaktung gehofft.

Gruß, naseweiß

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