Eine groteske Situation! (Allgemeines Forum)

Bahngenießer, Donnerstag, 16. März 2017, 21:02 (vor 578 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn

Um genau diesen Fall ging es hier. Der Bus fuhr Zürich - Basel - Flughafen Basel (liegt in Frankreich). Fahrkarten wurden von Flixbus nur für Zürich -> Flughafen und Basel -> Flughafen verkauft. Fahrgäste haben sich aber ein Ticket Zürich -> Flughafen gekauft und sind in Basel ausgestiegen, weil es um ein vielfaches billiger war als das SBB-Ticket. Flixbus hat nichts dagegen unternommen, dass die Fahrgäste ausgestiegen sind (wenn sie es getan hätten, wäre es als Freiheitsberaubung strafbar gewesen), also müssen sie jetzt büßen.

Die Lösung wäre, nur Direktverbindungen anzubieten, aber das lohnt sich scheinbar auch nicht...

Gruß

BSB

Eine groteske Situation!

Selbst wenn der Bus ohne Halt von Zürich bis Flughafen Basel fahren würde, könnte es immer noch vorkommen, dass der Fahrer unterwegs an einer Raststätte eine Lenkpause machen müsste. Wie soll er denn da verhindern, dass sich Fahrgäste am Rastplatz dünne machen?
Der einzige Ausweg wäre vielleicht, dass das Busunternehmen in solchen Fällen immer Strafanzeige gegen den vorzeitig aussteigenden Fahrgast erstattet. Eine Strafanzeige, nur um zu zeigen, dass man solches Fahrgastverhalten nicht duldet! Bringen würde eine solche Strafanzeige aber eher nichts. Oder ist es den Fahrgästen bei Strafe verboten, innerhalb der Schweiz den Flixbus zu benutzen? Und dann könnten die Fahrgäste immer noch plötzliche triftige Gründe geltend machen, die Fahrt vorzeitig abzubrechen!

Nach meiner Meinung müsste es reichen, wenn im Fahrplan unmissverständlich steht: "Der Binnenverkehr innerhalb der Schweiz ist ausgeschlossen." Alles andere wäre weltfremd!


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