(OT:) Die USA, das Schnüffeln und der wahre "König" ;-)) (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 02. August 2013, 20:07 (vor 1660 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Blaschke, Freitag, 02. August 2013, 20:08

Mahlzeit!

Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Daten bei der ältesten Demokratie der Welt - den USA - schlecht aufgehoben wären. Immerhin geht die demokratische Tradition zurück bis ins Jahr 1776.

Das muß ja nichts heißen. Guantanamo hat mit Rechtsstaatlichkeit auch nichts zu tun. Aber 9/11 darf ja für alles herhalten. Auch für die Schnüffelei.

Aber bei den treuen amerikanischen Freunden der BILD würdest Du bestimmt offene Türen einrennen... ;-))))


Am Rande: Ich find's klasse, dass die alles aufzeichnen und auswerten. Je mehr, desto besser. Umso eher verlieren sie gänzlich den Überblick! Irgendwann haben sie soviel aufgezeichnet, dass sie gar nicht mehr überblicken, was ist wichtig und was nicht. Dann versinken sie langsam im Wahn, sehen nur noch Feinde und irgendwann bricht das ganze System zusammen. Hatten wir doch vor 20 Jahren erst auf deutschem Grund und Boden schon mal so ähnlich.

Ich verpasse jedenfalls in keiner Mail, ein paar gewünschte Stichpunkte einzubauen. Und auch in ziemlich jedem privaten Telefonat werden die passenden Stichwörter erwähnt. Da ich sowieso niemals in die USA reisen werde (da ich weder Schiff noch Flugzeug besteige), wünsche ich denen da viel Spaß beim Auswerten. Und der Botschafter hat bislang hier bei mir auch noch nicht geklingelt. (wenn ihr mal 'ne Weile nix mehr lest vom Blaschi, dann wißt ihr ja jetzt, was Sache ist)


Das gleiche gilt für alle anderen Datendienste übrigens auch. Wenn sie Freude dran haben, obskure Statistiken und Wahrscheinlichkeiten zu erstellen...

Und wenn dann eben ein Geschäft nicht zustande kommt: Ja, was soll's? Die wollen doch was von mir (nämlich mein Geld) - und das zwingend, weil sie nichts verdienen, wenn sie nichts verkaufen. Ich dagegen kann auf meinen Wunsch zur Not halt verzichten oder mir eine Alternative suchen. Da hat der ein oder andere Verkäufer vergessen, wer da "König" ist...

Für Arbeitgeber gilt dasselbe: Der Verlust ist für sie größer als für mich, wenn sie mich nicht einstellen oder mir den Stuhl (und den Job) vor die Tür setzen (wobei das beim Zeitungszustellen schwierig wird, denn da bin ich schon draußen *g*).

Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg


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